Zum Tod von Hilmar Hoffmann: Die Botschaft der mächtigen Kulturpolitik muss in die nächste Generation getragen werden

Zum Tod von Hilmar Hoffmann: Die Botschaft der mächtigen Kulturpolitik muss in die nächste Generation getragen werden

Vor einer Woche verstarb Hilmar Hoffmann. Zeitlebens prägte er seinen Leitspruch: Kultur für alle. Ob er als Erfinder der Oberhausener Kurzfilmtage, als langjähriger Kulturdezent der Stadt Frankfurt am Main oder als Präsident des Goethe Instituts, Hilmar Hoffmann versuchte seinem Motto gerecht zu werden – Und er wurde. An allen Stellen seines Wirkens prägte er den Kulturbetrieb nachhaltig und begeisterte darüberhinaus auch als Autor und Regisseur ein großes Publikum. Sein Einsatz für eine zugängliche, zwar niederschwellige aber dennoch emanzipatorische Kultur, ist Vorbild für mich.

Kultur für alle – Bei uns in Bochum und Wattenscheid gibt es heute schon ein reichhaltiges Kulturangebot. Das besondere: Bochum vereint in seinem Angebot herausragende staatliche Theater und Musikzentren, freie Theater und eine vielfältige Sub-Kultur-Szene. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Bochum die gelebte Hauptstadt des Poetry Slams ist und viele besondere Künstler*innen in seinen Straßen beheimatet. Die hiesigen Kulturschaffenden zu fördern und den Menschen, die hier leben, das kulturelle Angebot noch besser zugänglich zu machen, bleibt unsere politische Aufgabe.

Aber auch vom kulturellen Austausch kann Bochum in Kontakt mit seinen zahlreichen Partnerstädten sicherlich profitieren. Das durch Hilmar Hoffmann geprägte Goethe Institut zeigt dabei regelmäßig das Potenzial eines solchen Engagements auf. Und deswegen ist Hilmar Hoffmann auch nach seinem Tod in der Reflektion seines Lebenswerks ein wertvoller Ratgeber für uns. Möge er in Frieden ruhen!

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