Veröffentlichung – Kommt, lasst uns ein Licht sein! Ein Krippenspiel im Jahr der Corona-Pandemie. – Jetzt im Buchhandel

Veröffentlichung – Kommt, lasst uns ein Licht sein! Ein Krippenspiel im Jahr der Corona-Pandemie. – Jetzt im Buchhandel

Dieses Jahr ist für viele Menschen eine große Herausforderung. Uns allen fallen, wenn wir auch nur einen Moment lang nachdenken, sofort viele Menschen ein, die wir auch über 2020 hinaus immer mit Corona verbinden werden: Sei es der geliebte Mensch, der am Virus erkrankt und verstorben ist, die Freundin, die im Krankenhaus oder in einem Alten-, Pflege- beziehungsweise Kinderheim oder der Nachbar, der im Supermarkt arbeitet. Ich bin sehr froh darüber, dass es nun wieder sehr weitreichende Schutzmaßnahmen gibt – auch wenn sie fordernd sind. Sie sind richtig und ich zumindest fühle mich dank ihnen sicherer.

Fordernd werden für viele Menschen sicherlich auch die Weihnachtsfeiertage. Keine Frage: Das sind sie für einige von uns in jedem Jahr. Doch in diesem Jahr ist es eben besonders. In der Corona-Planung kommt dem Fest deswegen auch eine Ausnahmeregelung zu gute: Mehr Menschen dürfen sich treffen, Familien sich untereinander besuchen. So sehr ich die persönliche Sehnsucht danach verstehen kann, finde ich diese Entscheidung dennoch fragwürdig, gab es solche Ausnahmen eben nicht für religiöse Feiertage anderer Religionen, macht das Virus vor unserem Zusammensein, auch wenn es unter besinnlichen Vorzeichen steht, keinen Halt.

Weihnachten – geht das überhaupt auf Distanz? Ich glaube, das muss es in diesem Jahr. So gut es eben geht. Gemeinsam mit Lisa Weber, einer Sozialarbeiterin und Trauma-Therapeutin, habe ich deswegen ein Krippenspiel geschrieben, welches durch kompakte Szenen gut zeitversetzt aufgenommen und später abgespielt oder vor wenigen Kindern vor der heimischen Bescherung aufgeführt werden kann. Bei uns in Wattenscheid wird es ab der Woche vor Heiligabend aufgeteilt an verschiedene Stationen in der gesamten Innenstadt anzuhören sein, dazu werden vor bestimmten Geschäften QR-Codes installiert, die zu den entsprechenden Audiodateien führen werden. So vermeiden wir auch größere Menschenansammlungen und bieten doch die Möglichkeit, vorweihnachtliche Freude zu teilen, denn übers Telefon oder über Zoom kann man anschließend ja trotzdem über die Geschichte und seine Botschaft ins Gespräch kommen.

Und die Botschaft, die war Lisa und mir in diesem Jahr auch besonders wichtig: Corona hat noch einmal sichtbarer gemacht, welche gesellschaftlichen Probleme viel zu lange im verborgenen waren: Sei es die Einsamkeit vieler älterer Menschen oder die schlechte Bezahlung derjenigen, die nun als Held*innen des Alltags tituliert werden. Wir finden: Corona zeigt uns allen auf, wie wichtig Mitmenschlichkeit, ja, auch wenn pathetischer klingt, Solidarität eben ist. Das ist deswegen auch das Appell unseres Stückes.

Sicher, ein Krippenspiel wird vor allem von Menschen gelesen werden, die christlich geprägt sind. Doch Corona trifft uns alle – unabhängig von Glauben und Religion oder auch Nichtglauben – und in unserer zum Glück säkularen Gesellschaft spielt die persönliche Spiritualität für das gemeinschaftliche Zusammenleben auch nur eine untergeordnete Rolle. Wir wollen die Erlöse des Buches deswegen bewusst an Organisationen spenden, die sich unabhängig von Religionsgemeinschaften für eine weltoffene und solidarische Gesellschaft engagieren. Sollten Sie sich also für unser Krippenspiel entscheiden, danken wir Ihnen für Ihre Unterstützung!

So oder so wünschen wir Ihnen eine gute Zeit am Jahresende und einen besinnlichen Jahreswechsel!


Das Buch mit der ISBN 9783753124919 kann mit einem Klick auf das folgende Cover für 6,99€ bestellt werden:

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Übrigens: Das Buch „Märchen nach Corona – Quarantäne hinter den sieben Bergen“, das ich gemeinsam mit Isabel Schmiedel herausgegeben habe, wird sogar im Bonner Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ausgestellt.

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