SPD in Wattenscheid-Mitte und Westenfeld sowie Höntrop-Nord solidarisiert sich mit den Beschäftigten von ThyssenKrupp: Stahl ist Zukunft, betriebsbedingte Kündigungen sind es nicht!

SPD in Wattenscheid-Mitte und Westenfeld sowie Höntrop-Nord solidarisiert sich mit den Beschäftigten von ThyssenKrupp: Stahl ist Zukunft, betriebsbedingte Kündigungen sind es nicht!

Am heutigen Montagmorgen veranstaltete die SPD in Wattenscheid-Mitte und Westenfeld gemeinsam mit der SPD Höntrop-Nord/Vogelspoth eine spontane Frühverteilung am Werktor von ThyssenKrupp Steel an der Essener Straße: „Als wir am Freitag von den Plänen der Konzernführung erfahren haben, bis zu 6.000 Stellen abbauen zu wollen und dabei nicht vor betriebsbedingten Kündigungen zurückzuschrecken, war für uns klar, dass wir schon am Montagmorgen am Werkstor stehen und unsere Solidarität mit den Beschäftigten zum Ausdruck bringen müssen“, erklärt der Vorsitzende der SPD in Wattenscheid-Mitte und Westenfeld, Jan Bühlbecker.

Also organisierten die Genoss*innen Brötchen, Magarine und Käse und begrüßten die Frühschicht so mit einer kleiner Stärkung. „Wir haben mit vielen Beschäftigten gesprochen, uns ihre Situation erklären lassen und ihnen versichert, dass wir im kommenden Prozess wie auch schon in den vergangenen Arbeitskämpfen uneingeschränkt an ihrer Seite stehen“, ergänzt Bezirksvertreter Wolfgang Rohmann, der auch stellvertretender Vorsitzender der SPD Höntrop-Nord/Vogelspoth ist. SPD-Ratsmitglied Reiner Rogall, der sich auch im örtlichen Betriebsrat ThyssenKrupp Steels organisiert, hatte zur Veranstaltung weitere Betriebsräte und Vertrauensleute der IG Metall eingeladen, die ebenfalls mit den Vertretern der hiesigen Sozialdemokratie ins Gespräch kamen. Darüber hinaus unterstütze der Europakandidat der SPD Bochum, Oliver Baus Mallick, die Veranstaltung.

Nordrhein-Westfallen ist ein starkes Stahlland. Ein ganz wesentlicher Faktor hierzu ist der Stahlstandort Bochum. Die Stahlindustrie steht für leistungsfähige Wertschöpfungsnetzwerke. Sie ist Grundlage zur Sicherung der Leistungs- und Innovationsfähigkeit der deutschen Industrieund somit eine ganz wichtige Grundlage für gute Arbeitsplätze. „Und das Rückrad der Stahlindustrie sind die Beschäftigten. Sie haben in den letzten Jahrzehnten viele Errungenschaften der Arbeiterbewegung ermöglicht und dabei gemeinsam mit Sozialdemokratie und Gewerkschaften so manchen gesellschaftlichen Fortschritt erkämpft. Aber auch das, was sie in den vergangenen Jahren unter schwierigen Umständen geleistet haben, verdient Respekt und Anerkennung“, so Reiner Rogall.

„Deswegen stehen wir heute – wie wir es schon gestern getan haben und wie wir es auch morgen tun werden – an der Seite unserer Kolleg*innen. Für uns ist klar: Stahl ist Zukunft!Betriebsbedingte Kündigungen aber sind es nicht“, so Jan Bühlbecker, Wolfgang Rohmann und Reiner Rogall abschließend.

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